Business Intelligence: neue Controlling-Lösung für compleet

Mit der neuen Business Intelligence von compleet bekommen Sie verständliche Reportings, auf deren Grundlage das Management bessere Entscheidungen treffen kann. Denn mit automatisierten und verständlichen Reportings werden bessere Entscheidungen getroffen.
Um den Personalbeschaffungsprozess zu optimieren wird die Auswertung von Kennzahlen wie Cost-per-Applicant oder Cost-per-Hire in Zukunft essentiell wichtig. Aus diesem Grund haben wir ein neues Datawarehouse gebaut und unsere im Februar 2018 vorgestellte compleet Statistik um eine umfangreiche Business Intelligence (BI) für das Recruiting erweitert.

Business Intelligence ist ein Prozess

Mit Hilfe von Business Intelligence können Daten erfasst, gespeichert und analysiert werden.

Ziel von BI ist die Unterstützung von Management-Entscheidungen.

BI ist ein Prozess, der sämtliche Formen der systematischen Sammlung, Auswertung, Analyse und Darstellung von Informationen umfasst. Aus den zur Verfügung stehenden Datenmengen werden wertvolle Informationen herausgefiltert und analysiert.
Fragen, die BI beantworten kann sind z. B.:

  • Was ist passiert? – also z. B. Stellenveröffentlichung oder Klick auf die Stelle
  • Wann ist es passiert? – Wann sind die Klicks und Bewerbungen erfasst worden?
  • Wer ist der Verursacher? – Welcher Bewerber kam über welche Stellenanzeige?
  • In welchem Umfang? – Wie viele Bewerber hat eine Stellenanzeige gebracht?
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Zur BI gehört ebenfalls die Berichterstellung mit KPIs, ein übersichtliches Dashboard mit den wichtigsten Kennzahlen/Daten, OLAP (Datenwürfel mit mehreren Dimensionen und Metriken), Ad-hoc-Abfragen und in Zukunft das automatisierte Monitoring mit Benachrichtigungen beim Erreichen bestimmter Schwellenwerte.

Neues Datawarehouse für riesige Datenmengen

Momentan hat GermanPersonnel durchschnittlich 190.000 Stellen pro Tag online. Zusammen mit den Veröffentlichungskanälen kommt man somit auf sehr große Datenmengen, zumal nun mehr Daten erhoben und gespeichert werden, wie z. B. zusätzlich noch die Historie der Datensätze, die für die Prediction (Vorhersage) nötig sind.
Alle wichtigen Daten werden dafür in unser neues Datawarehouse transportiert, das in der Azure Cloud von Microsoft liegt. Darunter fallen Informationen aus compleet wie „Bewerbungen pro Stelle“ aber auch Performance-Informationen der Jobbörsen oder anderer Partner sowie künftig Textkernel (Jobfeed), Arbeitsagentur (BA) und Social Media Plattformen.
Somit ist das Datawarehouse quasi ein Datensee (Datalake), dessen Daten von unterschiedlichen Quellen zusammenlaufen und gespeichert werden. Das Datawarehouse stellt die erhobenen Daten in sogenannten Cubes – mehrdimensionalen Datenwürfeln – zur Verfügung. Sie enthalten die benötigten Kennzahlen bereits in berechneter Form und können dadurch direkt abgefragt werden. Von dort fließen sie dann ins Standardreporting ein.

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Unterschied zur compleet Statistik

Die compleet Statistik hat den Personalbeschaffungsprozess bereits durch Recruiting Analytics aufgedröselt und bietet mit schnellerer Performance tagesaktuelle Datenaufbereitungen an.
Es zeigt vier Businessobjekte an: „verwendete Kanäle“, „Bewerbungen pro Kanal“, „Stellen pro Kanal“ und „Klicks pro Monat“. Allerdings müssen die einzelnen Berichte manuell zusammengefügt und ausgewertet werden, um geeignete Schlussfolgerungen ziehen zu können.

Die Business Intelligence umfasst zusätzlich noch drei weitere Businessobjekte: „Einsatz-/Wohnort (mit Karte)“, „Erstellte Exposés“ und „Niederlassungen mit Standortkarte“, sowie „Team/Account Übersicht in compleet“.

Die Daten aller sieben Objekte werden automatisch zusammengefügt, aufbereitet und zur Verfügung gestellt. Sie richtet sich in erster Linie an Controller und Management. compleet Business Intelligence ist ein kostenpflichtiger Zusatz unserer Lösung.

 

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Vorteile unserer Business Intelligence

Unternehmen können durch BI Geschäftsprozesse erfolgreicher machen in Hinblick auf Erkenntnisgewinnung, Kostensenkung, Risikoreduzierung und dadurch Steigerung der Wertschöpfung. Fragen wie die folgenden können dadurch schnell beantwortet werden:

  • Wie viele Bewerber sind als Mitarbeiter vermittelt worden?
  • Welche Stellenanzeigen laufen gut oder schlecht?

Screenshot der Business Intelligence
Screenshot der BI-Ansicht „Top 10 Stellenanzeigen“

  • In Zukunft: Wie viel kostet mich ein Bewerber? (Cost-per-Applicant)

So kann beispielsweise der Bericht „Zu prüfende Stellenanzeigen“ dazu beitragen Ihre Geschäftsprozesse zu optimieren. Der Nutzer wird hier darauf hingewiesen, welche Stelle nicht gut performed.
Dies erfolgt anhand von 6 Kriterien (u. a. Alter der Stelle, letzter Klick länger als 14 Tage, letzte Bewerbung älter als 30 Tage), so dass der Nutzer entsprechende Änderungen alleine (z. B. Änderung des Jobtitels) oder mit Hilfe von Kampagnen vornehmen kann. Dadurch lassen sich einerseits die Kosten senken und andererseits die Wertschöpfung steigern.


"zu prüfende Stellen" in der Business Intelligence von PERSYScreenshot der BI-Ansicht „zu prüfende Stellenanzeigen“


Insgesamt bewirkt die Business Intelligence Anwendung Folgendes:

  • Visualisierung: Das Dashboard bietet Ihnen einen Überblick über das Wesentliche.

Dashboard der Business Intelligence von PERSY Screenshot des BI-Dashboards

  • Interaktive Analyse von mehrdimensionalen Daten
  • Sicherstellung der Konsistenz der Daten von der Kennzahl bis zum Beleg
  • Zeitersparnis: Sie müssen nicht mehr manuell die Informationen von verschiedenen Systemen zusammentragen. So sind Sie in der Lage schneller Entscheidungen zu treffen.
  • Fehlerreduktion: Fehler entstehen v. a. bei manuellen Prozessen. Da der manuelle Aufwand geringer geworden ist, ist die Wahrscheinlichkeit von Fehlern minimal und somit sind die Informationen qualitativ hochwertiger.
  • Benutzerfreundlichkeit: Wir nutzen Power BI von Microsoft als Tool, auf dessen Grundlage die PERSY Business Intelligence entsprechend unserer Kundenbedürfnisse entwickelt wurde.
  • Weitreichende Automatisierung des Reportings

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Fazit von Christian Oberstädt (Specialist Product Development)

„Daten sind das neue Öl, aber Informationen und Verständnis der Daten sind das neue Gold. Die Digitalisierung führt auch zur vermehrten Informations- und Datengenerierung. Dieses Thema wird immer komplexer auch in der HR-Welt.
Wir ermöglichen mit unserer Technologie den Weg zur Digitalisierung des Recruitings und bereiten uns und unsere Kunden auf die Herausforderungen vor. Wir sind erst am Anfang der Möglichkeiten, wie man mit Hilfe von Daten Entscheidungen nicht mehr nach Intuition, sondern nach Datengrundlage trifft.
Mit Zunahme der Komplexität werden die Dienste und Anwendungen von künstlicher Intelligenz immer wichtiger. Und damit KI – insbesondere Maschinelles Lernen – effektiv ist, muss man die Datenqualität sicherstellen, was bei der Datenmenge eine enorme Herausforderung darstellen kann.
GermanPersonnel investiert in Technologien wie Künstliche Intelligenz und Machine Learning, damit unsere Kunden den größten Nutzen im Bereich Recruiting ziehen können, denn Unternehmen müssen in Zukunft immer schneller handeln, da Veränderungen mittlerweile konstant stattfinden. Hier helfen intelligente Anwendungen die Übersicht zu behalten, unsere compleet Business Intelligence ist eine davon.“

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