5 typische Fehler in Stellenanzeigen

Welche Add-ons werten eine Stellenanzeige auf? Wie sieht eine perfekte Stellenanzeige aus? Was muss sie beinhalten? Und gibt es die perfekte Stellenanzeige überhaupt? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Recruiter tagtäglich. In unserer Serie „Stellenanzeigen – So klappt es mit den Bewerbungen“ wollen wir diese Fragen genauer unter die Lupe nehmen.

Dieser Teil der Serie beschäftigt sich mit dem Thema: “5 typische Fehler in Stellenanzeigen?“

 

Jeder Recruiter kennt das Problem. Während der Personalsuche gehen einfach keine oder zumindest nicht genug Bewerbungen ein. Das liegt oft daran, dass die Stellenanzeige aufgrund eines oder mehrerer Fehler, keinen Anklang bei Jobsuchenden findet. Fünf klassische Fehler und wie man sie vermeiden kann, stellen wir im folgenden Blogartikel vor.

Nicht aussagekräftiger Stellentitel

Der Stellentitel ist der prominenteste Teil einer Stellenanzeige. Dieser wird auf der Übersichtsseite einer Jobbörse angezeigt und soll potenziellen Bewerber einen ersten Einblick in den Inhalt der gesamten Stellenanzeige geben. Je prägnanter der Stellentitel ist, desto mehr kann sich ein Interessent darunter vorstellen.
Abkürzungen oder innerbetriebliche Begriffe untergraben die Aussagekraft eines Stellentitels und führen, im schlimmsten Fall, zu Verwirrungen beim Bewerber.
Ein weiterer gravierender Aspekt ist die Tatsache, dass Stellen, vor allem bei rein organischen Jobbörsen, gar nicht erst gefunden werden,
wenn kryptische Jobtitel verwendet werden . Je weniger Mehrwert ein Nutzer von der Stellenanzeige beziehungsweise deren Titel hat, desto weiter rutscht sie nach unten. Der Worst-Case besteht darin, dass einige Jobportale Stellenanzeigen, deren Titel nicht den Richtlinien entsprechen, ohne Vorwarnung offline nehmen und den Urheber der Stellenanzeige komplett aus dem Index verbannen.
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Es gilt also immer darauf zu achten Stellentitel so einfach und prägnant wie möglich zu halten. Durch den Einzug englischsprachiger Jobbezeichnungen muss gerade hier im Auge behalten werden, nur selbsterklärende Begriffe zu verwenden. Wer kann denn ahnen was ein Vision Clearance Engineer ist?

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Bild: Arbeits-ABC/Canva.com

Keine Erwähnung von Benefits

Auf den deutschen Jobbörsen wimmelt es geradezu von ähnlichen Stellenangeboten. Um aus dieser Vielzahl herauszustechen, muss ein Arbeitgeber potenziellen Bewerbern deutlich machen, warum sie sich gerade für ihn entscheiden sollten. Er sollte das eigene Unternehmen schmackhaft machen und sich als gute Arbeitgeber-Marke präsentieren.

Eine Möglichkeit dies zu tun besteht darin seine Benefits hervorzuheben. Hierbei kann es sich um Firmenveranstaltungen, Zuschuss zur Fahrkarte oder zur betrieblichen Altersvorsorge, genauso wie ein firmeneigenes Fitnessstudio handeln.

Die Notwendigkeit sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren, bleibt von vielen Unternehmen ungenutzt. Dabei spielen Benefits eine immer wichtigere Rolle bei der Wahl des zukünftigen Arbeitgebers.

 

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Missachtung der mobilen Optimierung

73 % aller Job-Suchen beginnen mit einer Google Suche. Die Jobsuche im mobilen Bereich hat stark zugenommen. 2014 haben gerade einmal 16,4 Prozent unterwegs am Smartphone nach Jobangeboten gesucht. 2017 lag dieser Wert bei 42,2 Prozent.

Karriereseiten und Stellenanzeigen müssen heutzutage überall und jederzeit auf mobilen Endgeräten abrufbar sein. Alle Ausschreibungen auf den unterschiedlichen Plattformen müssen also unbedingt responsiv sein, d.h. das Layout muss sich automatisch unterschiedlichen Endgeräten anpassen.

Ist dies nicht der Fall, da beispielsweise lange Ladezeiten oder zoomen notwendig ist, um die Stellenanzeige überhaupt lesen zu können, leidet die Candidate Experience enorm. Dadurch verliert man unter Umständen qualifizierte Bewerber.

Um Bewerbern die optimale Candidate Journey zu bieten, muss das Thema Mobile Recruiting groß geschrieben werden Stellenanzeige müssen in der heutigen Zeit immer responsiv sein.

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Tipp- und Flüchtigkeitsfehler

Tipp- und Flüchtigkeitsfehler schleichen sich gerne in Stellenanzeigen. Diese erwecken den Eindruck, dass ein Unternehmen keinen großen Wert darauf legt, professionell auf Bewerber und letztendlich auch auf seine Mitarbeiter wirken zu wollen. Fehlerfreie Texte innerhalb einer Stellenausschreibung sind für viele Interessenten Voraussetzung, um sich zu bewerben. Falsche Grammatik und Rechtschreibfehler erwecken oftmals einen schlechten Eindruck.

Speziell Recruiter, die selbst großen Wert darauf legen, keine Flüchtigkeitsfehler in den Anschreiben ihrer Bewerber zu finden, sollten hier als Vorbild fungieren. Es macht also auf beiden Seiten Sinn, Texte vor der Veröffentlichung oder dem Versenden noch einmal von mehreren Personen Korrektur lesen zu lassen.

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Diskriminierung in Stellenanzeigen

Wer das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz in seiner Stellenanzeige missachtet, vergrault möglicherweise qualifizierte Bewerber.

Dabei handelt es sich unter anderem um Personen, die sich einem diversen Geschlecht zuordnen. Aus diesem Grund wird seit Anfang diesen Jahres die genderneutrale Ansprache in Stellenanzeigen empfohlen. Am einfachsten funktioniert das mit dem Zusatz (m/w/d) im Stellentitel. Aber auch Inhalte wie “junges und dynamisches Team” stehen im Gegensatz zur allgemeinen Gleichbehandlung. Sie diskriminieren ältere Interessenten.

Die Lösung besteht darin, Formulierungen bewusst auf deren Wirkung hin zu prüfen. Diskriminierendes Verhalten kann ein schlechtes Bild auf das gesamte Unternehmen werfen.

Auch müssen Bewerbungsformulare und Nachrichtenvorlagen im weiteren Recruiting Prozess optimiert werden. Wendet man sich an Experten für e-Recruiting Software wie GermanPersonnel ist man immer auf der sicheren Seite.

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