AÜG-Reform 2017: Die Offenlegungs- und Konkretisierungspflicht in der Praxis

Das AÜG ist mit Wirkung zum 01.04.2017 reformiert worden. Die Arbeitnehmerüberlassung soll nach dem gesetzgeberischen Willen auf ihre Kernfunktion beschränkt und Scheinwerk-/Dienstverträge in ihrer Erscheinung als verdeckte Arbeitnehmerüberlassung vermieden werden. Zur Erreichung dieser Zielsetzung wurden eine gesetzliche Überlassungshöchstdauer von grundsätzlich 18 Monaten eingeführt (dazu: Bissels/Falter, MDR 2019, 198 ff.) und die Möglichkeit, vom Gleichstellungsgrundsatz hinsichtlich des Entgelts […]

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Das Schriftformerfordernis des § 12 AÜG – eine Übersicht

Gemäß § 12 Abs. 1 Satz 1 AÜG bedarf jede Arbeitnehmerüberlassung eines entsprechenden Vertrags in Schriftform. Wir zeigen Ihnen, was es damit auf sich hat. Es gibt mittlerweile viele Fälle von rechtlichen Auseinandersetzungen zwischen Personaldienstleistern und Kunden, die aufgrund der mangelnden Schriftform entschieden worden sind. Wer aber im Endeffekt haftet, kann pauschal nicht festgelegt werden. […]

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